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100 Jahre Riesenclub Rheinland

Alte Kataloge und Dokumente sowie Berichte von langjährigen Clubzüchtern belegen den Ursprung des Clubs beim R 772 Wuppertal- Elberfeld im Jahre 1909. Die Gründer waren die Zuchtfreunde Max Krell und Ewald Schneppel, die auch dem Vorstand angehörten. 50 Jahre lang wurde der Club von Max Krell angeführt. Ihm zur Seite stand der Vorstand in Person von Ewald Schneppel (Geschäftsführer), Jakob Regel (Kassierer), Emil Dabringhausen  (Zuchtwerbewart) und Albert Michel (Tätowierer).

Die Jubiläumsschau zum 50. Geburtstag 1959 fand in Wuppertal- Elberfeld mit 13 Ausstellern und 54 Tieren statt. Clubmeister wurden damals Jakob Regel und Horst Dabringhausen.

50. Jubiläumsschau

 

In den sechziger Jahren wechselte der Vorstand. Horst Dabringhausen übernahm den Vorsitz und Horst Wigger wurde Geschäftsführer.

Horst Wigger (rechts) und Emil Konrad auf der Clubschau in Schwelm Horst Wigger (rechts) und Emil Konrad auf der Clubschau in Schwelm

 

Der Hauptsitz des Clubs wurde nach Wuppertal- Oberbarmen verlegt und der Club bekam das Zeichen R 077. Im Jahre 1995 wechselte der Wuppertaler Vorstand letztmalig. Dieter Pesch löste Horst Wigger als Vorsitzenden ab.

 70 Jahre Riesenclub

Auch in der Region Aachen-Eifel gab es viele Riesenzüchter, die sich 1984 zum Riesenclub Rheinland Sektion Aachen- Eifel zusammenschlossen. Zum 1. Vorsitzenden wurde damals Georg Thom gewählt, sein Stellvertreter hieß Alfred Abels. Alois Klose übernahm den Posten des Geschäftsführers. Die Patenschaft über den Riesenclub Sektion Aachen Eifel wurde Hans Becker übertragen.

Ungefähr zur selben Zeit gründete sich am Niederrhein der Riesenclub Sektion Kleve. Hier bildeten Walter Börgers (1. Vorsitzender), Frank Verhufen (2. Vorsitzender) und Egon Schmidt (Geschäftsführer) das Vorstandstrio.

Am 01.01.2002 schlossen sich die Sektionen  Aachen-Eifel und Kleve dem Riesenclub Wuppertal an. Fortan gab es nur noch einen Riesenclub Rheinland.

Auf der 1. Versammlung wurden gewählt: Georg Thom (1. Vorsitzender), Dieter Pesch (2. Vorsitzender) und Egon Schmidt (Kassierer).

Das langjährige Clubmitglied August Schnurbusch wurde 2007 zum Ehrenmitglied ernannt.

Im Jubiläumsjahr 2009 hat der Riesenclub Rheinland die stolze Zahl von 31 Mitgliedern erreicht, darunter 3 Züchterinnen und 2 Züchter unter 19 Jahre.

Wir bedanken uns beim langjährigen Wuppertaler Clubmitglied Emil Konrad, ohne den wir diesen Bericht nicht hätten schreiben können.

 

100- jährige Clubschau

Am 6./7. November 2009 feierten wir mit vielen Gästen unsere Jubiläums- Clubschau zum 100- jährigen Bestehen des Riesenclubs Rheinland in Erkelenz.

Neben dem fast kompletten Landesverbandsvorstand waren auch viele Clubs sowie mehrere Kreisverbände, Kaninchenzuchtvereine, unser Schirmherr Michael Stock, Bürgermeister Peter Jansen, seine Stellvertreterin Astrid Wolters und viele interessierte Besucher anwesend, die mit uns dieses Jubiläum feierten.

  Landesverbandsvorsitzender Hubert Bürling Landesverbandsvorsitzender Hubert Bürling

Das Abschneiden der Aussteller, die große Anzahl von 126 Tieren in vier Farbenschlägen bei dieser Clubschau rückte zwar in den Hintergrund, wurde aber gebührend gewürdigt.

   Sprecher des Riesenclubs Herbert Henn                         Vorsitzender RC Bayern Hans Prüfling 

    Sprecher des Riesenclubs Herbert Henn                         Vorsitzender RC Bayern Hans Prüfling

 

Es war uns eine große Freude, an diesem Abend mit unserem Zuchtfreund Karl Bernhardt seinen 75. Geburtstag nachträglich zu feiern.

 Karl Bernhardt

 

 

Bei der Jahreshauptversammlung 2010 wurde ein neuer Vorstand gewählt. 1. Vorsitzender Albert Bajus, 2. Vorsitzender Thomas Nacken, Kassierer Bernd Laumann, Schriftführer Ferdi Gysbers, Zuchtwart Michael Kröll. Nach 25 Jahren schied der 1. Vorsitzende Georg Thom aus seinen Amt aus und wurde danach  zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Nach den Vorstandswahlen wurde eine neue Satzung verabschiedet, die unter anderem dazu führen sollte, dass der Riesenclub ein eingetragener Verein wird.

 

 

Seit dem 24.04.2010 ist der RC Rheinland in das Vereinsregister des AG Mönchengladbach eingetragen und trägt fortan den Namen – Riesenclub Rheinland e.V.-.

 

 

 

Am 17.05.2010 ist unser langjähriges Mitglied Karl Bernhardt plötzlich und unerwartet im Alter von 75 Jahren verstorben. Karl trat in den achtziger Jahren dem  damaligen Wuppertaler Riesenclub bei. Ab 1991 vertrat uns Karl regelmäßig bei der Arbeitstagung der Riesenzüchter in Eschwege und zählte dort zu einer festen Größe.  „Charly“, der weit über die Grenzen des Rheinlands bekannt war, wurde nicht nur wegen seiner züchterischen Erfolge sehr geschätzt, es war mehr die vom Herzen kommende Fröhlichkeit und eine ehrliche Kameradschaft, die ihn mit uns allen verband. Er wird uns allen unvergessen in Erinnerung bleiben.

                              

                                               Karl Bernhardt

Der unvergessene  Karl Bernhardt auf unserer Jubiläumsschau

 

 

 

 

 

Am 24./25. November 2012 fand auf Haus Hohenbusch in Erkelenz die 37. Landesclubschau statt, die der Riesenclub Rheinland ausrichtete. 

 

Die Landesclubschau mit rund 600 Tieren in 30 Rassen und über 50 Farbenschlägen war die größte in der über 100 Jährigen Geschichte des Riesenclubs, die wir durchführten. Wir alle standen damals vor Neuland und mussten uns richtig reinknien um diese Schau, die einfach genial war, durchzuführen. Und auch hier noch mal ein großer Dank an alle freiwilligen Helfer und Gönner, die uns dabei tatkräftig unterstützten. Ein Vorsitzender kann stolz auf die Mitglieder sein, die so an einem Strang gezogen haben und ihr bestes für den Riesenclub Rheinland gaben. Die Bereitschaft, alles für den Club zu geben, ging durch alle Altersgruppen. So freute es uns besonders, dass unser Ehrenmitglied August Schnurbusch trotz seines Alters und seiner Gesundheit den Weg nach Erkelenz fand, um mit uns allen einige schöne Stunden zu verbringen. Es war eine Freude für uns alle,dass so viele Ehrengäste und Besucher an beiden Tagen da waren und damit zu einer einmaligen Landesclubschau beitrugen. Unter den Ehrengästen  der Stadt Erkelenz, den Landesverbänden, Clubs, Kreisverbänden und Vereine war unser Schirmherr und 1 Bürgermeister der Stadt Erkelenz, Herrn Peter Jansen, unser Landesverbandsvorsitzender Hubert Bührling, so wie der Landesverbands Clubobmann Detlef Beckers.

 

 Bajus2013

1. Vorsitzender Albert Bajus

 

 

    Clubschau_Vortrag1

LV-Vorsitzender Hubert Bürling   

 

 

   Clubschau_Vortrag2

     LV-Clubobmann Detlef Beckers und seine Frau

 

 

 

                                                                          

                                                                                                               

Dass sich alle bei uns wohlfühlten, sah man unter anderem daran, dass am Sonntag gegen 14.00Uhr Schau-Ende war und fast alle Aussteller und Besucher noch beieinander saßen und sich noch angeregt unterhielten. Genau dieses  Ziel sollten solche Ausstellungen haben: Freude an unserem schönen Hobby haben, Züchterfreundschaften pflegen und neue gewinnen. Die Veranstaltung lief ganz harmonisch und absolut friedlich ohne Zank oder ein böses Wort ab. Dieses war vor allem das Verdienst der Clubmitglieder, deren Familien und Freunden, die absolut diszipliniert und mit Freude und Elan an die Sache rangingen,  vom ersten bis zum letzten Tag. Zum Schluss noch eins: ein Vorsitzende ist nur so gut wie die Frau an seiner Seite und seine Mitglieder.

Danke dafür sagt der 1.Vorsitzende Albert Bajus.

 

 

Sommerfest 2013

 

Das diesjährige  Sommerfest des Riesenclubs Rheinland sollte schon was Besonderes werden. Nach der 37. Landesclubschau 2012 in Erkelenz, Haus Hohenbusch, die wir ausrichteten, sollte  das Sommerfest in darauf folgenden Jahr mal anders laufen..  Mit 31 Personen  trafen wir uns an der Git Tapper Mühle in Vlodrop. Dies liegt direkt hinter Wassenberg an der deutsch –niederländischen Grenze. Die Wassermühle stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde 1987 von der niederländischen Gemeinde Vlodrop gekauft und von Grund auf restauriert und ist bis heute voll funktionstüchtig. Unter der Führung unseres Mitglieds Heinz Hennen  durften wir die Mühle  in Betrieb  auch besichtigen. Direkt daneben steht das Restaurant Huifkarhoeve, eine ehemalige Scheune aus dem17. Jahrhundert,  die 1991 zum heutigen Restaurant mit angrenzendem Reitstall umgebaut wurde. Dort war der Startpunkt unserer 2 stündigen Planwagenfahrt durch den Nationalpark “De Meinweg“, der sich auf einer Fläche von 1800 Hektar erstreckt. Zu dieser Fahrt lud uns unser Clubmitglied und erfolgreichster Züchter des Clubs auf der Europaschau in Leipzig, Bernd Laumann, ein. Er errang  mit seinen Deutschen Riesen gelb einen Europachampion. Nach der Fahrt  konnten sich die Kinder auf dem 2500 m² Kinderspielplatz mit Eisenbahn, Minigolfplatz und jeder Menge Spielgeräten austoben. Wer Lust hatte, konnte in dieser Zeit ausgedehnte Spaziergänge im Nationalpark unternehmen. Am späten Nachmittag stärkten wir uns am Buffet im Restaurant, vertieften bei einem guten Tropfen die Gespräche über Kaninchenzucht  und pflegten unsere Kameradschaft im Club. Leider konnten nicht alle Mitglieder an diesem einmaligen Sommerfest teilnehmen. Ganz herzlich möchten wir uns bei Heinz Hennen bedanken, der diesen Tag organisierte, so dass alles harmonisch ablief. Und am Ende des Tages wussten wir, dass auch Petrus ein Riesenzüchter ist, denn die ganze Woche hat es in Strömen geregnet, nur am diesen Tag fiel kein Tropfen.

 Planwagenfahrt

Familienausflug / Sommerfest 2013

 

 

 

 

 

 

 

  Am 30. Januar 2015 starb unerwartet im Alter von 75 Jahren Mathias Veith.

 

Matthias  war ein Gründungsmitglied des Riesenclubs Aachen

 

und dort lange Jahre als Kassierer tätig.

 

Er züchtete ausschließlich Deutsche Riesen wildfarben und eisengrau.

 

Auch wenn er zwischenzeitlich den Riesenclub verließ,

 

so blieb er seinen Riesen immer treu.

 

Im Jahre 2009 konnten wir ihn wieder für den

 

Riesenclub Rheinland gewinnen.

 

Wir profitierten von seiner gro0en Erfahrung in der Kaninchenzucht,

 

die er gerne an Interessierte weitergab.

 

Leider musste er 2014 aus gesundheitlichen Gründen

 

die Kaninchenzucht aufgeben.

 

Er blieb uns aber bis zum Schluss als Ratgeber und guter Freund.

 

 

Mathias Veith beim Sommerfest 2013

 

 

 

 

   

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